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Elfenträne

 

Die kleine Elfe sitzt im Sand

ein Rosenblättchen in der Hand.

"Du Blättchen weißt wie ich mich sehne,"

dabei verliert es eine Träne.

welche im Morgenlicht der Sonne

als Diamant glitzert, oh Wonne.

Die Elfe wickelt diese ein

ins weiche Rosenblättchen fein.

gibt es dem Täubchen, "mit nem Gruß

und zu dem Elf bring einen Kuss."

So muss ein Diamant entstehen,

aus Elfenaugen Sehnsuchtstränen.

 

© Rita Keller 2010

 

Probleme

 

Bei Storchens ist wohl Ehekrach,

sowas hab ich noch nie gesehn.

Luise schmollt im Nestgemach,

bequemt sich nicht, mal auf zu stehn

und als ihr Gatte Werner naht,

hebt sie den Kopf zum Gruß nicht, nein.

Er landet auf dem Nest apart

und klappert heut zum Gruß allein.

Die Dame hebt sich schnell zum Rand

und macht im Sturzflug sich davon.

Das gab‘s noch nie, ich hab erkannt,

sie klappert mit ihm keinen Ton.

Was war wohl Anlass für den Zwist?

Das wird sich mir wohl nicht erschließen,

so wie‘s bei jedem Paar wohl ist,

sie werden bald versöhnt sich grüßen. (klappern)

 

© Rita Mai 2012

 

 

Auftanken

 

Oft ist die Welt so laut und schrill

und Hektik macht schachmatt,

dann frag ich, was ich wirklich will,

was macht die Seele satt?

Ich geh hinaus in Wald und Flur

und hör der Vögel Lied,

Gott ist mir nah in der Natur,

und Wohl mir hier geschieht,

hier tankt die Seele Heil und Kraft

und neuen Lebenssaft!

 

© Rita 5.Mai 2012

 

 

Alte Mutterhände

 

So dürr sind ihre Hände,

sie ruhen auf dem Schoß,

schon nah dem sel’gen Ende -

und dann lässt sie mich los.

 

Einst wiegten mich die Hände

voll Liebe und Geduld;

sie sprechen heute Bände,

ich steh in ihrer Schuld.

 

Nie klagten diese Hände,

war auch die Arbeit hart,

im Alter kam die Wende,

es blieb ihr nichts erspart.

 

Geliebte Mutterhände,

habt alles mich gelehrt!

Dass Gott euch Segen spende,

ist, was mein Herz begehrt.

 

© Rita Keller

 

Gedankenkreise

 

Gedanken fliegen wie der Wind,

egal, ob gut, ob schlecht sie sind,

sie lassen sich niemals bezwingen,

auch wenn wir gern von Freiheit singen,

sie dringen ein, meist ungewollt,

selbst wenn in uns die Abwehr grollt,

sie bringen dunkle Saat zum keimen

und danach ist uns oft zum Weinen,

woher sie kamen, bleibt geheim,

sie suchen alle Seelen heim,

wer sie nicht reinigt und sortiert,

sich selbst gern in die Stille führt,

der wird im Lebenskreis nicht siegen,

und fremden Mächten unterliegen.

 

© Rita Keller 12.Mai 2012

 

2012 sind 366 Valentinstage

 

Eine Tulpe, eine Rose,

dazu zart eine Mimose,

einen Hauch von einem Kuss

schick ich dir zum Freundschaftsgruß.

Valentin ist allgemein,

Freundschaft soll für immer sein -

immer, heute und auch morgen,

helf ich tragen deine Sorgen,

wie auch du mir hilfst bei meinen,

wir woll‘n lachen und auch weinen!

Denn was man gemeinsam tut,

ist fürs Freundschaftsleben gut.

Lieber, guter Valentin,

nur ein Tag macht keinen Sinn,

denn es gibt so viele Sachen,

die man kann aus Liebe machen!

 

©Rita

 

Meine Sinne

 

Ich möchte die Sinne des Lebens entdecken

und mich nach der göttlichen Weisheit recken,

Gott riechen, ihn sehen und ihn berühren,

in weiter Natur kann all das ich spüren;

seine Stimme erklingt mir im Vogelgesang,

nur wenn alles schweigt, dann wird mir so bang ...

Mit Speise und Trank meinen Körper ER nährt,

er gibt Medizin, wenn etwas verkehrt,

so bin ich in Gott und er ist in mir,

in all meinen Sinnen, ich danke dafür!

 

© 3.März Rita

 

 

Heimkehr der Störche

 

Noch ist das Wetter grau wie immer

und Freude will sich sparsam geben.

Ich geh hinaus im Hoffnungsschimmer

und Wunsch, dass sie noch beide leben.

Der Wind, er kneift mir ins Gesicht,

nur immer weiter, Schritt für Schritt,

doch was ich suche, seh ich nicht;

geh‘ weiter auf des Weges Mitt‘,

das Weiße da, am Pfahl im Gras -

mein Herz es hüpft, mein Auge tränt -

oh welche Freude, welch ein Spaß,

ihr seid zurück, die ich ersehnt!

Mein Bangen, Hoffen und mein Flehn

war nicht umsonst, wie wunderbar!

Wie herrlich ist das Wiedersehn,

ich bin voll Glück, hurra! Hurra!

 

© Rita Keller 25. Februar 15Uhr 45

 

 

Meine Kinder Angst und Mut

 

Zwei Kinder hab ich, „Angst und Mut“.

Ich wär so gern mit beiden gut,

doch Mut ist kränkelnd, schwach und müd,

Kind Angst schon über Gipfel sieht.

Angst nimmt dem Mut die Energie,

hat ständig Hunger wie noch nie,

für Mut bleibt kaum noch etwas übrig,

darum gedeiht er auch so mickrig.

Herr, hilf mir, doch gerecht zu walten,

dass Nahrung beide gleich erhalten,

so dass mein Mut mehr wachsen kann

und Angst sich etwas zähmt sodann,

auf dass sich beide gut vertragen

und ich dran hätte Wohlbehagen.

Hilf mir mein Gott und hab Erbarmen,

in alle Ewigkeiten - Amen!

© Rita März 2012

 

 

 

 

Tanz der Illusion

 

Komm tanz liebe Seele, komm tanz unsern Blues,

den alltäglich grauen, sei weise, versuch’s,

komm wieg mich und lieb mich, versinke mit mir,

in Sphären, wo ich nur in dir existier,

wo niemals mich irdische Trübsal bedrückt

wo selig ich bin, meinem Körper entrückt,

bei göttlichen Sonnen im himmlischen Blau.

wie schade, dass ich das in Träumen nur schau!

 

© Rita Januar 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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