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Wege der Erinnerung

Rita Keller
Wege der Erinnerung


Herstellung und Verlag:
BoD – Books on Demand,
Norderstedt
ISBN: 9783738647532

Gedichte
aus dem Jahreskreis der Natur und
Gedanken,
der Seele entsprungen.

Fester Einband
172 Seiten

 

Buch

 

Wer von den Lesern auch gerne schreibt, Anfänger oder Profi ist in unserem kleinen, nicht öffentlichen, (hier klicken)Forum herzlich willkommen

 

Gedichte 2015

 

Missgeschick

Der frühe Vogel log mich an,
mir schien, dass er mich leiden kann,
jedoch schon bald begannen Tücken,
die mich in Zorn und Frust entrücken.

Schien noch am Morgen hell die Sonne,
für einen Tag voll Glück und Wonne,
so folgte schon das Missgeschick
noch schneller als ein Augenblick.

Mir fällt das Glas aus meiner Brille
im Fenstereck zirpt eine Grille
nun seh ich alles nur verschwommen,
oh schöner Tag sei mir willkommen.

Ich mach mich frisch, adrett und fein
und lass mich auf mein Frühstück ein,
verbrenn' mir am Kaffee die Zunge
und meine Krise kriegt bald Junge.

Noch bleib ich ruhig, geh zum PC,
eh ich mein Tagessoll verschmäh',
doch hat auch er wohl schlecht geschlafen,
will mich mit Ausfällen bestrafen.

Die Tastatur sie schreibt nicht mehr,
nun muss wohl eine neue her,
der langen Rede kurzer Sinn,
so fahre ich zur Werkstatt hin.

Ich kaufe mir ein neues Stück
und hoffe damit hab ich Glück,
das Teil zeigt sich dämonenhaft,
hätt' bald den Rechner hingerafft.

Mit Mann und Maus und drum und dran
fahr ich die Werkstatt wieder an.
Das Kochen bleibt heut auf der Strecke,
es gibt 'ne Wurst dort an der Ecke.

Geprüft wird nun das grad gekaufte,
bei dem ich mir die Haare raufte,
es zeigt sich, das war Schrott hoch drei,
wie meine Nerven, nebenbei.

Nun ist der Tag für heut passé,
kein Schritt ich vor die Tür mehr geh,
ich glaub das ist das Beste heute,
gehabt euch wohl ihr lieben Leute.

 

 

 

Heide

Das Auge will wandern, das Herz ist entzückt,
Ein Schritt vor den andern, so lange es glückt,
die Heide so weit und die Luft schön und lau,
die schneeweißen Wolken am herrlichen Blau.

Hier tanzt meine Seele, möcht' immer hier sein,
kein Ort auf der Erde kann herrlicher sein,
hier trinke ich Frieden, hier atme ich Kraft,
das hat noch kein andrer Ort so leicht geschafft.

Und wenn ich ermüde, gehts wieder nach Haus,
dann spenden die nächtlichen Träume Applaus,
du göttliche Schönheit, du Wunder Natur,
betörst meine Sinne in magischer Flur.

Rita Keller 15.06.15

 

 

Sommer

Wer hat den Sommer so erschreckt,
dass er sich stets vor uns versteckt,
die Sonne steht schon im Zenit,
doch bringt sie keine Wärme mit,
so bräunt sie nicht die blasse Haut,
dem, der sie nackt zu zeigen traut,
wir tragen meist ein schützend Jäckchen,
es pfeift ein kühler Wind ums Eckchen.

Wie war es damals doch so schön,
im Sonnenschein auf Bergeshöh'n,
am Bach in Tälern frisch und klar
mit üppig Blumen wunderbar,
und nächtens unterm Sternenzelt,
wie wunderschön war doch die Welt.
Die Zeit verging, wir wurden älter,
die Jahre gingen, wurden kälter.

Im Herzen hab ich's mir verwahrt,
für meine Träume aufgespart,
Ich schließ' die Augen, schau zurück,
seh' hüpfend mich im Kinderglück,
ich kannte noch die Sommerzeit,
im luftig leichten Sommerkleid
und barfuß laufen durch den Wald,
doch heute bleibt der Sommer kalt.


Rita Keller

 

 

 

Morgengrauen

Der Morgen treibt hinfort die dunkle Nacht,
der Nachtalb flieht, weil Licht ihn quält mit Schmerz.
Erhol dich gut, mein ach so pochend' Herz,
die Sonne ist ja für die Freud' gedacht.


Wer hat die vielen Träume trüb gemacht,
bedrückend wie im Berg das kalte Erz?
Zum Sonnenlicht schau'n wir jetzt himmelwärts;
wohlan, dass täglich Glück uns freut und lacht!


Wie Tag und Nacht, wie Schatten und das Licht,
wie Geben, Nehmen, so manch schwer Verzicht,
so hat zwei Seiten alles, was man sieht.

Es dreht die Erde, aus der Nacht wird Tag,
weil allzeit alles sich stets wandeln mag.
Der Kosmos lenkt, was immer hier geschieht.

Rita Keller

 

 

Ende

Die Haut gerunzelt, fahl,
die Lippen, strenger Strich,
die Schönheit war einmal,
ein Greis erinnert sich.

Der Rücken schmerzgebeugt
und schwer fällt jeder Schritt,
ein Bild, das Leid bezeugt,
und Sehnsucht teilt sich mit.

Die Jugend kommt nie wieder
und keine Leichtigkeit,
verklungen alle Lieder
aus längst gestorb'ner Zeit.

Oh Gott, reich ihm die Hände,
geleite ihn nach Haus,
die Schwermut, sie spricht Bände,
das Lebenslicht lischt aus.

Rita Keller

 

 

Sturmboen

Es brausen die Stürme
um Dächer und Türme,
ich glaub diesem Mai
ist das einerlei.

Da tanzen die Wipfel
bei Zwergen die Zipfel,
die Sonne scheint rar,
mich fröstelt's, na klar.

Am Meer tosen Wellen,
und Hunde sie bellen,
da wird man verrückt,
weil's niemand entzückt.

Daheim muss ich hocken,
mit wollwarmen Socken,
der Wind liebes Kind,
ich glaube der spinnt.

Was will er bemängeln,
will er uns nur gängeln,
mir ist's fast egal,
der Sturm kann mich mal.

Rita Keller

 

 

 

Stolz

Auf dem Flusse schwebt ganz leis,
majestätisch, ganz in Weiß,
ein sehr selbstbewusster Schwan,
zeigt den Damen, was er kann.

Aber eins kann er nicht lassen,
die Rivalen streng zu hassen;
er vertreibt, was ihn nur stört,
aufs Wasser schlagen man nun hört.

Doch das alles scheint nur Spiel,
Damen gibt es ja recht viel!
Welche ihn denn dann erhört,
ist bis jetzt noch ungeklärt.

Rita Keller

 

 

Spaziergang

Fröhlich geh ich meinen Weg,
fern der Hektik, übern Steg,
hin zu Büschen, Wiesen, Bäumen,
wo die Sinne dürfen träumen,
wo die wilden Blumen blüh'n;
herrlich ist das junge Grün.

Und wie ich ins Land 'nein schaue,
meinen Blicken ich kaum traue,
fliegt am Auge doch vorbei
dieser Käfer Namens Mai,
den man selten noch erblickt;
umso mehr es mich entzückt.

Weiter trägt mich jeder Schritt,
hin zum Nest, in Wiesen's Mitt',
stolz steht Mutter Storch darauf,
passt auf ihre Kindlein auf;
und auch ich kann endlich sehen,
was im Storchennest geschehen.

Kleiner Storch übt schon, habt Acht,
was man mit den Flügeln macht;
sein Geschwisterkind, noch schwach,
legt sich lieber länger flach,
wartet bis der Vater naht,
der im Schnabel Futter hat.

Nach der Eltern Klappergruß
nun auch Mutter speisen muss,
hebt die Flügel und fliegt fort,
Papa bleibt im Kinderhort.
Und auch ich muss wieder geh'n,
hab viel Schönes heut geseh'n.

Rita Keller

 

 

Blätter am Baum

Der Bäume Kinder hell im Morgenlicht
die Frühlingstore knospend fein umkränzen,
im hellen Grün der jungen Unschuld glänzen,
sie kennen Sturm und rauen Wind noch nicht.

Macht nachts die Sonne Licht und Fenster dicht,
dann brausen Winde stark in wilden Tänzen,
ach, könnt ein Blatt die nächt'gen Träume schwänzen;
der Baum hält fest, er opfert Knospen nicht.

So wächst ein Blattkind jeden Tag heran,
die Nacht, sie färbt es dunkler, reifer dann,
bis sattes Grün verdichtet Baumes Krone.

Dem Sturm zum Trotz, mit Vater Baum vernetzt,
auch wenn so manche Böe es verletzt,
ist Grün der Bäume Wäldern stets zum Lohne.

Rita Keller

 

 

 

 

So oder so...

Hört was der Mann im Radio spricht,
ein Sonntagswetter gibt's heut nicht,
wir bringen euch den Gottes Segen,
in Form von dauerhaftem Regen.

So bleibt denn hübsch in eurem Zimmer,
dann gibt,s kein Klagen, kein Gewimmer.
Der Mai, mir scheint, ist euch nicht recht
und eure Laune mies und schlecht.

Ihr wollt nur Sonne, milde Wärme,
sonst zittert ihr bis ins Gedärme.
Doch wisset, dass die Zeit noch kommet,
wo ihr dem kühlen Winde frommet.

Dann wenn die Sonne glüht und brennt
und ihr ins nächste Schwimmbad rennt,
wenn ihr die Hitze nicht ertraget
und ihr dem Himmel wieder klaget.

Das Wetter niemals euch gefällt.
Was ist das nur für eine Welt?
ich lehn relaxt mich nun zurück,
erträume mir mein eignes Glück.

Rita Keller

 

zum Tag des Baumes am 25.April

Erinnerung an meinen Freund (Terzine)

 

Mein Freund, ich saß betrübt in deinem Schoß,

mein Leben schien mir wie ein Fragezeichen,

erzählte dir, von Sorg und Leid so groß.

Die Aura dein, war tröstend ohne gleichen,

und meine Träne rann über die Wange

und wie sie floss, tat alle Schwermut weichen.

Geliebter Baum, bei dir war mir nicht bange,

du nährtest mich mit Hoffnungsenergie

und deine Kraft, ich nutzte sie recht lange.

Wir waren Eins in tiefer Harmonie,

die Blätter rauschten leise mit dem Wind,

ich war geheilt und fort die Elegie.

Bin zwar ein Mensch, doch auch des Baumes Kind!

Rita Keller 26.April

 

Nepal

Die Erde gibt, die Erde nimmt,
mit ihrer Laune sie bestimmt,
was sein darf und was wird zerstört,
kein Weinen, Flehen sie erhört.
Sie birst, sie bebt, sie bringt den Tod,
den ärmsten Menschen noch mehr Not
Wo bist du Gott, es schwankt mein Glauben,
die Letzte Hab' den Armen rauben,
die Toten steh'n vorm Himmelstor,
was hast Du Herr mit Nepal vor?
Die Menschen steh'n hier vor dem Aus,
sie haben nichts, Schutt ist das Haus
das Land es blutet, Wunden schmerzen,
auch mir wird schwer in meinem Herzen,
warum nur diese Erdenwut,
es ist zu viel, wird nie mehr gut.

Rita Keller 24.April 2015

 

 

 

Lebensbuch

(englisches Sonett)

Ein Lebensbuch, geknüpft aus tiefer Liebe,
noch unbeschrieben jedes Einzelblatt;
ein Seelenteil sich ihm verbunden hat,
ein Schwur, dass er die Seiten auch beschriebe.

Ein Buch des Lebens, schnell teilt sich die Zelle,
da wird ein Mensch, schon schlägt ein kleines Herz …
Die Seele fühlt Geborgenheit, nicht Schmerz,
sie schreibt nur Liebe an die erste Stelle.

Das Buch beginnt, für weite Lebenszeiten,
ein Kindlein wächst, das Glück dankt himmelwärts.
Es wird geboren etwa Ende März,
so unbescholten wie die leeren Seiten.

Dann wird ins Lebensbuch hinein geschrieben,
ein neuer Mensch, zum Herzen und zum Lieben.

Rita Keller
 
 
 

Frühlingserwartung

Der Tag zeigt sich schon Sonnenschein durchzogen,
man fühlt, der Frühling ist nun schon ganz nah,
die Nacht jedoch bringt Frost noch, wie ich sah,
von weit her kamen Störche schon geflogen.

Uns trübt nicht mehr des Winters harsches Wogen,
Gewissheit bringen uns die Blumen nah,
die allerersten Blüten sind schon da,
die Frühlingsbotschaft hat uns nicht belogen.

Das alte Herz tankt nochmal frohen Mut,
die Seele lockt noch einmal uns zum Tanz,
wenns wärmer wird, dann wird wohl alles gut.

Die Augen strahlen, haben wieder Glanz,
der Wandel füllt noch einmal uns mit Wonne
und das verdanken wir der Frühlingssonne.

Rita Keller
 
 
 

Lichtsehnen

Die lange, kalte, triste Winterzeit
lässt müdes, altes Herz so oft verzagen:
Noch fehlt das Licht an schönen Sonnentagen;
wir sind die lange Dunkelheit so leid.

Da spürt man oftmals große Bitterkeit,
kann man doch nur den Kälteschmerz beklagen;
es fehlt die Freud', sich vor die Tür zu wagen,
die Frühlingswonnen liegen noch so weit.

Doch naht das Licht, der Winter, er muss sterben,
wir brauchen Wärme und die klare Sonne,
des Lobes Hymne kann der Frost nicht erben.

Es pocht das Herz uns wieder dann vor Wonne,
wenn Knospen sprießen und die Blütenpracht.
Dann sind wir jung, weil unsre Seele lacht!

Rita Keller 1.Februar 2015

 

Schönster Wandel

Schon zeigen Baum und Strauch und Krokus sich,
die Sonne hat zum Leben sie erweckt;
die Fauna hat die Liebeslust entdeckt,
das Grün der Flora sprießt geflissentlich.

Das frostig' Tuch des Winters ist zerflossen,
der Frühling kommt mit luftig blauem Band
alljährlich schöner, als man je gekannt,
die Engel haben längst genug gegossen.

So wunderbar erfrischt nun manches Herz,
das winterlang nach Sonnenwärme suchte
und Steifheit und den Gliederschmerz verfluchte!
Erneuerung belebt den Monat März.

Wir Menschen mögen wieder fröhlich lachen,
weil linde Lüfte uns recht freundlich machen.

Rita Keller

 

 

 

Weckruf

Nun zeigt der Himmel herrlich sich erblaut,
geziert von einem Hauch von weißem Schleier,
die Enten, Gänse paaren sich am Weiher,
der Sonnenschein ist aller Welt vertraut.

Zum Storch im Nest erfreut das Auge schaut,
zurück von Süd, beginnt die Hochzeitsfeier;
versteckt im Baum, da nistet schon der Reiher,
ein großer Rabe krächzt und stört recht laut.

Es ist der Frühling, der das Leben lenkt!
Manch junger Blütenspross uns Düfte schenkt -
was kann es denn zur Freude Schön'res geben?

Das ist Magie, ist Zauber der Natur,
so wie Musik in Moll und auch in Dur,
es ist wie Traum und Märchenschlösserweben.

Rita Keller

 

 

Elemente

Ich singe von Tränen,
die jeder mal weint,
mal weint man vor Freude
und manchmal aus Leid,
sie kommen von selbst
und fragen nicht wann,
sie finden die Frau,
das Kind und den Mann.

Ich singe vom Wasser,
vom Salz und dem Leben,
und dass man aus Liebe
sich selber kann geben,
von Wellen, die gleiten
und solchen, die tosen,
vom Schwimmen und Tauchen
und wie wir uns brauchen.

Ich sing von der Erde,
auf der wir geboren,
sie ist unsre Mutter
und stets für uns da,
sie wird oft geschändet
und nie wird bedacht,
dass sie unser Leben
doch möglich erst macht.

Ich sing' von der Sonne,
von Feuer und Glut ,
von Liebe und Wonne,
wie gut uns das tut,
vom flammenden Leben,
von gleißendem Licht,
denn ohne die Wärme,
da gäb es uns nicht.

Ich singe von Sehnsucht,
die niemals versiegt
und die in den Wolken
der Träume sich wiegt,
dorthin woll'n wir schweben,
so hoch wie der Aar
und Luftschlösser finden,
das wär wunderbar.

Sie müssen sich finden,
die Tränen, das Glück,
gemeinsam ergründen,
vereint sind wir stark,
und niemals verbergen,
was uns auch bewegt,
ob man weint, ob man lacht,
es ist hausgemacht.

Rita Keller

 

Wachsen

Der Frühling spornt die Bäume wieder an,
es ist nun Zeit zu Wuchs und neuem Werden,
das triste, dunkle Grau auf unsrer Erden
weicht hoffnungsvollem, jungem Grün sodann.

Vermehrtes Tageslicht geht nun voran
und junge Lämmchen gibt’s in Schäfers Herden,
die Blumen sprießen mehr und mehr, denn,-
so zeigt das junge Jahr uns, was es kann.

Fast unscheinbar die ersten, zarten Triebe,
die Welt erwacht in junger neuer Liebe,
wenn Schneeglöckchen und Winterling uns grüßen.

Dann ruft es uns, das Mütterlein Natur,
des Menschen Herz schlägt lauter eine Spur,
wenn Krokus und Narziss den Blick versüßen.

Rita Keller

 

 

Spätes Frühjahr

So trist noch nie ein Frühling war,
denk ich zurück an andre Jahr.
Noch sind die Bäume unbelaubt,
die Erde feucht dass es nicht staubt.
Die Sonne hält sich noch bedeckt,
mir scheint, sie wirkt wohl sehr erschreckt.
Die Vögel jedoch tirilieren,
sie wollen brüten und nicht frieren,
wir Menschen wollen Blüten sehen
und auch am Bach spazieren gehen,
doch irgendwie will es nicht werden,
so trostlos wirkt es noch auf Erden.

Rita Keller

 

Gefühle

Oh Herz, wie schwer ertönt dein Lied
im bittersüßen Tanz,
die Sehnsucht, die dir Flügel schrieb,
verlieh der Träne Glanz.

Kein Wort, das je ermessen kann,
des Blutes tiefen Kern,
denn alles, was man fühlen kann,
ist ein Geschenk des Herrn.

Ob Freude, Leid, ob Leichtigkeit,
da fragt man nach dem Sinn;
in einer Lebenssymphonie
liegt so viel Tiefe drin.

Rita Keller

 

Aufbruch der Natur

Voll Neugier sprießt das Leben aus dem Zweig,
in hoffnungsvollem, samtig, feinem Grün,
ich ahne schon, bald werden Blüten blüh'n;
vor diesem Schöpfungsgruß ich mich verneig'.

Die jungen Schöße zieren das Gezweig,
gebären Frucht in Blütenform recht kühn,
die sich in ihrer Reife dann bemüh'n,
oh schaue, Auge; Mund, sei still und schweig'.

Welch Wunder, wenn Natur im jungen Werden,
es keimt und sprießt, allüberall auf Erden,
wie ein Gebet an unsrer Sonne Licht.

Ein jedes Blatt und jede zarte Blüte
ist Wunschgedanke unsres Gottes Güte,
denn ohne IHN, da gäb's das alles nicht!

Rita Keller

 

Gang durch die Heide (Kanzone)

 

Ich geh durch die Heide, mein Herz wird so weit,

die Sonne berührt mich, dringt auch durch mein Kleid.

Oh Freiheit, wie wohlig wird mir in der Brust,

Ich pflück's Heideröslein, weil so meine Lust.

 

Doch sticht mich das Röslein, mein Finger gibt Blut,

die Heide ist Heimat , nur da geht's ihm gut,

da wächst es, da lebt es, da ist es zu Haus

und wer es gebrochen, bläst Leben ihm aus.

ich wollt es besitzen, doch das ist nicht recht,

die Heide bestohlen, und fühl mich jetzt schlecht.

 

Nun schmerzt es mir innen, hab's so nicht gewollt.

 

 

 

 

Morgenblick

Schon zeigt der Himmel blaue Flecken,
die Sonne spielt mit uns verstecken,
so jugendlich des Tages Schein,
der Tag lädt zum Spaziergang ein,
die Vöglein zwitschern voller Lust,
ein frohes Herz schlägt in der Brust,
so fühlt man sich auch alt noch jung,
der Frühling bringt Begeisterung.

Rita Keller

 

 

Aufbruch der Natur

Voll Neugier sprießt das Leben aus dem Zweig,
in hoffnungsvollem, samtig, feinem Grün,
ich ahne schon, bald werden Blüten blüh'n;
vor diesem Schöpfungsgruß ich mich verneig'.

Die jungen Schöße zieren das Gezweig,
gebären Frucht in Blütenform recht kühn,
die sich in ihrer Reife dann bemüh'n,
oh schaue, Auge; Mund, sei still und schweig'.

Welch Wunder, wenn Natur im jungen Werden,
es keimt und sprießt, allüberall auf Erden,
wie ein Gebet an unsrer Sonne Licht.

Ein jedes Blatt und jede zarte Blüte
ist Wunschgedanke unsres Gottes Güte,
denn ohne IHN, da gäb's das alles nicht!

Rita Keller

 

 

Gefühle

Oh Herz, wie schwer ertönt dein Lied
im bittersüßen Tanz,
die Sehnsucht, die dir Flügel schrieb,
verlieh der Träne Glanz.

Kein Wort, das je ermessen kann,
des Blutes tiefen Kern,
denn alles, was man fühlen kann,
ist ein Geschenk des Herrn.

Ob Freude, Leid, ob Leichtigkeit,
da fragt man nach dem Sinn;
in einer Lebenssymphonie
liegt so viel Tiefe drin.

Rita Keller

 

 

Spätes Frühjahr

So trist noch nie ein Frühling war,
denk ich zurück an andre Jahr.
Noch sind die Bäume unbelaubt,
die Erde feucht dass es nicht staubt.
Die Sonne hält sich noch bedeckt,
mir scheint, sie wirkt wohl sehr erschreckt.
Die Vögel jedoch tirilieren,
sie wollen brüten und nicht frieren,
wir Menschen wollen Blüten sehen
und auch am Bach spazieren gehen,
doch irgendwie will es nicht werden,
so trostlos wirkt es noch auf Erden.

Rita Keller

 

Elemente

Ich singe von Tränen,
die jeder mal weint,
mal weint man vor Freude
und manchmal aus Leid,
sie kommen von selbst
und fragen nicht wann,
sie finden die Frau,
das Kind und den Mann.

Ich singe vom Wasser,
vom Salz und dem Leben,
und dass man aus Liebe
sich selber kann geben,
von Wellen, die gleiten
und solchen, die tosen,
vom Schwimmen und Tauchen
und wie wir uns brauchen.

Ich sing von der Erde,
auf der wir geboren,
sie ist unsre Mutter
und stets für uns da,
sie wird oft geschändet
und nie wird bedacht,
dass sie unser Leben
doch möglich erst macht.

Ich sing' von der Sonne,
von Feuer und Glut ,
von Liebe und Wonne,
wie gut uns das tut,
vom flammenden Leben,
von gleißendem Licht,
denn ohne die Wärme,
da gäb es uns nicht.

Ich singe von Sehnsucht,
die niemals versiegt
und die in den Wolken
der Träume sich wiegt,
dorthin woll'n wir schweben,
so hoch wie der Aar
und Luftschlösser finden,
das wär wunderbar.

Sie müssen sich finden,
die Tränen, das Glück,
gemeinsam ergründen,
vereint sind wir stark,
und niemals verbergen,
was uns auch bewegt,
ob man weint, ob man lacht,
es ist hausgemacht.

Rita Keller

 

 

 

 

Weckruf

 

Nun zeigt der Himmel herrlich sich erblaut,
geziert von einem Hauch von weißem Schleier,
die Enten, Gänse paaren sich am Weiher,
der Sonnenschein ist aller Welt vertraut.

Zum Storch im Nest erfreut das Auge schaut,
zurück von Süd, beginnt die Hochzeitsfeier;
versteckt im Baum, da nistet schon der Reiher,
ein großer Rabe krächzt und stört recht laut.

Es ist der Frühling, der das Leben lenkt!
Manch junger Blütenspross uns Düfte schenkt -
was kann es denn zur Freude Schön'res geben?

Das ist Magie, ist Zauber der Natur,
so wie Musik in Moll und auch in Dur,
es ist wie Traum und Märchenschlösserweben.

Rita Keller

 

 

 

 

Schönster Wandel

Schon zeigen Baum und Strauch und Krokus sich,
die Sonne hat zum Leben sie erweckt;
die Fauna hat die Liebeslust entdeckt,
das Grün der Flora sprießt geflissentlich.

Das frostig' Tuch des Winters ist zerflossen,
der Frühling kommt mit luftig blauem Band
alljährlich schöner, als man je gekannt,
die Engel haben längst genug gegossen.

So wunderbar erfrischt nun manches Herz,
das winterlang nach Sonnenwärme suchte
und Steifheit und den Gliederschmerz verfluchte!
Erneuerung belebt den Monat März.

Wir Menschen mögen wieder fröhlich lachen,
weil linde Lüfte uns recht freundlich machen.

Rita Keller

 

 

 

März


Irgendwo hab ich gelesen,
ist der Himmel blau gewesen,
ein fantastisch' Phänomen,
sowas würd ich auch gern seh'n,
und wär's dann auch noch von Dauer
und der Himmel blau und blauer,
zusätzlich auch noch schön warm
und die Menschen voller Charm',
wenn die Sonnenstrahlen schmeicheln,
über Haut und Haare streicheln,
das wär schön für jedes Herz,
lindert Sorgen und den Schmerz.

Rita Keller

 

 

Dauernebel

 

Verschleiert noch das Auge schaut,
das Schöneres im Traum geschaut,
der Nebel zieht über das Land,
als hätt man andres nie gekannt.
So wird der Sinn nicht licht und hell
und Sorgen nahen viel zu schnell,
ein Frösteln legt sich auf die Glieder,
da ist der Kälteschmerz schon wieder.
Wie soll der Mensch ergehn in Wonne?
Vergessen längst ein Wort, die "Sonne"!

 

Rita Keller

 

 

 

Frühlingserwartung  (Sonett)

 

Der Tag zeigt sich schon Sonnenschein durchzogen,
er zeigt, der Frühling ist nun schon ganz nah,
die Nacht jedoch bringt Frost noch, wie ich sah,
von weit her kamen Störche schon geflogen.

Uns trübt nicht mehr des Winters harsches Wogen,
Gewissheit bringen uns die Blumen nah,
die allerersten Blüten sind schon da,
die Frühlingsbotschaft hat uns nicht belogen.

Das alte Herz tankt nochmal frohen Mut,
die Seele lockt noch einmal uns zum Tanz,
wenns wärmer wird, dann wird wohl alles gut.

Die Augen strahlen, haben wieder Glanz,
der Wandel füllt noch einmal uns mit Wonne
und das verdanken wir der Frühlingssonne.

Rita Keller

 

 

 

 

Frühlingssehnsucht

 

Ein Frühlingsehnen hat in mir Bestand
ich mag den Winter nicht, das ist bekannt,
wenn Frost und Kälte uns're Zeit regier'n
muss man im Alter bibbern und arg frier'n,
Ich hol ins Haus den ersten Strauß Narzissen,
sie soll'n die Hoffnungsfahne in mir hissen,
bald steht der Frühling lächelnd vor der Tür,
wie die Narzissen auf dem Tisch vor mir!

Rita Keller

 

 

 

 

Weiberfastnacht

 

Der Karneval regiert die Welt,
und hab'n wir auch kein Haufen Geld,
wir hau'n die Pauke, bumm, bumm, bumm,
wir tanzen auf der Straße rum,
wir machen Spaß und haben Freud,
denn Weiberfastnacht ist es heut.

Das Rathaus stürmen im Revier,
das Volk regieren nun mal wir,
Alaaf, Helau so rufen wir;
und trinken auch mal Schnaps und Bier,
bis Aschermittwoch sind wir schrill,
danach wird’s wieder brav und still!

Rita Keller
 
 
 
 

Kältestreik

Weinen möcht' das alte Herz,
tut so weh der Kälteschmerz,
wird von Jahr zu Jahr nur schlimmer,
tötet jeden Freudenschimmer.

So gerät man aus der Spur
und die Liebe zur Natur,
wird getränkt mit Schwermutstränen,
quälend wird das Sonnensehnen.

Drum werd ich nun Stubenhocker,
bleib im tiefsten Innern locker,
geh erst wieder aus dem Haus,
wenn die Blumen treiben aus.

Rita Keller

 

 

 


 

 

 

 

Texte 2014

 

Herzschlag

 

Spiel nicht Ball mit meinem Herzen,

wirf es niemals an die Wand,

wenn es fällt dann macht es Schmerzen,

 

halt es warm, in deiner Hand,

sei ihm gut mit deiner Liebe,

schenk ihm deiner Treue Pfand.

 

Schwerlich ist's im Weltgetriebe,

wo Geborgenheit kaum gilt,

allzu leicht erhält es Hiebe

 

und dann pocht es gar so wild.

Diese Hetzjagd wird ihm schwer,

Liebeshunger kaum gestillt,

 

und dann schlägt mein Herz nicht mehr.

 

Rita Keller

 

Heimkehr (im Februar)

 

Es ist ja noch so bitterkalt

und schwarz und dunkel steht der Wald,

sag wie warm war es im Süden,

Heimweh scheint nicht zu ermüden.

 

Hast dein Nest noch ganz allein

und das kann noch lange sein,

bis ein Weibchen dich beglückt

und dir etwas näher rückt.

 

Aber ich will dich begrüßen,

du kannst mir den Tag versüßen,

ist es dir auch ganz egal,

du erfreust mich allemal.

 

Bald gibt’s wieder neues Leben,

junge Störchlein wird es geben,

oft wird ich dann nach euch sehen

im Revier spazieren gehen.

 

Rita Keller

 

 

Auf dem Grund

Der Fluss zeigt uns, dass alles vorwärts führt;
vergiss, was war, zurück geht keine Spur.
Die Sonne tanzt auf leichten Wellen nur,
die Scherben auf dem Grund kein andrer spürt.

Die Wunde eines Herzens niemand rührt.
Sie ist versteckt, das liegt in der Natur.
Die Sonne lacht, wenn's rundum strahlt azur,
kein Licht den Stein am Boden mehr berührt.

Viel Unrat sammelt sich in dunkler Nacht,
ein jedes Leben hat's hinein gebracht,
und drüber weg muss unser Fluss nun fließen.

Verborgen ist' s wohl, doch es ist noch da,
auch wenn es nie mehr Licht der Sonne sah,
weil all die Lasten wir im Keller ließen.

Rita Keller
 
 

Traumwetter

Der Regen fällt tagein und auch tagaus.
Vergessen sind des Schöpfers Farben bunt
und Sehnsucht mehrt sich auf dem Erdenrund,
dann bilden Traum und Wünsche sich daraus.

Es regnet Blumen und ich spend' Applaus,
die Sonne strahlt so hell zu jeder Stund',
ein Regenbogen macht uns all' gesund,
die Vöglein zwitschern, es singt Mann und Maus.

Und auch mein Blut fließt frisch wie aus der Quelle,
da ist die Liebe gleichwohl auch zur Stelle,
ich könnt die ganze Welt nur noch umarmen.

Doch Träume mir erfüllen kann ich schlecht,
allein nur in mir, da sind sie ganz echt;
der Wirklichkeit fehlt göttliches Erbarmen.

Rita Keller

 
 
 

 

Mein, dein Schmerz

 

Altes Herz, es schlägt und schlägt,
noch die Hoffnung in sich trägt,
nicht mehr für das eigne Glück,
diese Zeit liegt weit zurück.
Schlägt für Menschen, die es liebt,
wo es Sturmeswehen gibt.

Einst in junger Lieb gegeben,
Kinder für ein frohes Leben.
Heute aber wiegt es schwer,
drückt der Seinen Leid so sehr.
Herzblut still und einsam rinnt,
wenn Geliebte traurig sind.

Kann nicht Liebeswunden kitten,
hilft kein Beten oder Bitten,
auch nicht Lenken oder Wenden,
wenn vergangene Schwüre enden.
Wenn die Liebe, so wie's scheint,
einst wohl doch nicht so gemeint.

Und solang das Herz auch schlägt,
es der Seinen Wunden trägt.
Niemand sieht es, es schweigt still,
weil's ja keiner hören will.
Altes Herz schlägt für die Seinen,
darf nur im Geheimen weinen.

 

 

Rita Keller

 

 

 

Kanzone

 

Es wird...

 

Ich sehe langsam schon die Knospen sprießen,

der Sehnsuchtsdurst wird langsam nun gestillt

und Freude wird der Seele ein Geschenk,

bald werde ich die Blütenpracht genießen,

noch hab ich nur ein visuales Bild,

doch schon ich meinen Blick zum Zweige lenk

und all der zarten Düfte eingedenk,

wenn die Natur den Frühling uns gebiert,

und wenn erschallt das frohe Kinderlachen

so mag die Lust zum Leben neu erwachen,

dass keine Seele mehr im Dunkel friert,

nur Licht und Wärme und ein blaues Band,

der Frühling naht, ich habe ihn erkannt.

 

Rita Keller 10. April

 

Erwachender Frühling

 

Wenn unter blauem Dach die Morgensonne

und ein Orchester zwischert ein den Tag,

dann ist der Ruf des Lebens, Dankbarkeit.

Die ersten Blümlein sprießen, welche Wonne

und Weidenkätzchen, die ich so gern mag,

gebärende Natur zur Frühlingszeit

und um des Winters Tod ist mir nicht leid.

In mir ist Melodie und Lobgesang

ein Wohlgefühl und sanfte Harmonie.

Wie herrlich klingt die Frühlingssymphonie,

von fern und nah nur heller Vogelsang.

Vergessen ist des Winters kalte Härme,

wir leben auf, in lauer Frühjahrswärme.

 

Rita Keller 12. April

 

Schon bald…

 

Noch ist es karg in Wald, in Wies' und Flur

und doch regt sich im Keim schon junges Leben,

manch Vogelmutter wärmt schon ihre Brut

und Knospen sprießen, so will‘s die Natur.

Schon sieht man Falter durch die Lüfte schweben

ach wenn die Sonne lacht, das tut so gut.

Dass triste Grau vergeht, der Mensch fasst Mut,

die schöne weite Welt scheint neu geboren,

jetzt kann das Wetter uns nicht länger schrecken,

wir wollen unsre Welt nun neu entdecken,

die Wehmut ging am Glücksgefühl verloren.

Gar bald ist alles Karge hier verschwunden,

zur Freude wird der Maienkranz gebunden.

 

© Rita Keller 14.April

 

Magie

 

Noch kürzlich dick gewandet und gezittert,

unglaublich, denn mit einem Mal wird‘s warm!

Der Mantel bleibt daheim, mich zieht’s hinaus,

in Büschen hör ich, dass manch Vöglein twittert,

in flinken Gesten liegt ihr netter Charme.

Der Frühling bricht an allen Ecken aus,

mein Herz, es klopft vor Freude laut Applaus.

Das Aug‘ vernimmt schon weiß und rosa Blüten,

mir scheint, es kam ganz leise über Nacht!

Nun kommt der Frühlingszauber wohl mit Macht,

und niemand kann das Wunder recht vergüten.

Was jetzt geschieht, ist göttliche Magie,

denn keine Zeit ist explosiv wie sie.

 

Rita Keller 16.April

 

Heute

 

Es ziehen Wolken unter blauem Himmel

und Wind fegt heftig übers weite Land,

doch hat die Sonne uns noch nicht vergessen,

in Büschen herrscht ein summendes Gewimmel,

hab Hummeln, Bienen darin schon erkannt!

Ein Amselkind hat dort wohl auch gesessen,

und ich hab alle Sorgen gleich vergessen.

Zufriedenheit macht schnell sich in mir breit,

ich fühl mich eins im Bund mit der Natur,

von menschlich‘ Hektik ist nicht eine Spur!

Ich mag sie sehr, die laue Frühlingszeit,

so find‘ ich Balsam stets für meine Seele,

das ist‘s mir wert, dass ich es euch erzähle!

 

© Rita Keller 18.April

Das Neueste Buch ist jetzt bei Amazon erhältlich,

es enthält Tatsachen aus meiner sprituellen bzw esoterischen Erfahrung

 

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Mit einer Gedichtauschreibung,  bei der ein Gedicht von mir für das Büchlein Kuschelworte gewählt wurde, hat alles begonnen.  Im Anschluss daran folgte ein Kinderbuch "Kinder-Augenblicke", einige Anthologien und die Einzelwerke "Sonette", das Buch über meine durchlebte Krebserkrankung, "Höllentanz" und "Gebete für alle Gelegenheiten".

Bis auf das Buch Kuschelworte und Kinder-Augenblicke ist alles noch im Handel  und auch über Amazon erhältlich.

Buch
cover rosenzeit
hoellentanz
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Scan-Buch
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Weihnachtsbuch
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01/10 
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Rezensionen

Von Adventskerze bis Zimtstern

Ein entzückendes Kinderbuch für Groß und Klein 2. Oktober 2013

Von Jungherz

Format: Taschenbuch

Die meisten Texte in diesem von Rita Keller liebevoll illustrierten Kinderbuch sind Gemeinschaftsarbeiten. Sie entstanden in einem Forum auf die Weise, dass einer mit wenigen Sätzen eine Geschichte begann und die anderen, sechs Deutsche und fünf Österreicher/innen, diese fortsetzten. Die Handlung war nicht abgesprochen. Es war für alle immer eine Überraschung, wie es weiterging. Trotzdem sind die Texte wie aus einem Guss.Ob Silberfunke, der kleine Stern, der sich in den Schweif des Weihnachtssterns einfügt, das Engelchen Angelo, das unbedingt auf die Erde will, Peterle, der für seine Eltern ein Weihnachtsgeschenk besorgen will, die kleine Tanne, die panische Angst hat, als Weihnachtsbaum abgeschlagen zu werden, das verstorbene Rentier Oskar, das Weihnachten auf die Erde zu seiner Herde zurückkehrt, die kranken Puppen in der Puppenwerkstatt, die ein neues Heim finden, die Schneeflocken, die zu Weihnachtsflocken werden, der Wolf Silberglanz, der einem verlassenen Welpen ein Zuhause in einem Rudel schenkt, das vergessene Weihnachtslied, das in der Christmette zu Ehren kommt, die Elfe Solea und das Eichhörnchen Buschi, die mit den Tieren des Waldes Weihnachten feiern, sie alle nehmen die Leser gefangen - ebenso wie die märchenhaften Einzeltexte im letzten Buchdrittel.Ein entzückendes Weihnachtsbuch für die Kleinen, an dem aber auch die Erwachsenen beim Vorlesen ihre Freude haben!

 

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SONETTE

Ein Lebenskreis von Rita Keller

Herausgegeben in der Edition Zaubergarten

65 S., ISBN 9783842350588

Bei BoD, 22848 Norderstedt

Dieses Büchlein ist ein wahrer Schatz! Schon das Cover, eine rankende Clematis in leuchtendem Lila auf lindgrünem Grund, von der Autorin selbst gestaltet, ist sehr ansprechend. Den Inhalt bilden wunderbare Sonette, welche alle möglichen Lebenslagen in bildmalerischen Worten beschreiben: Vom Altersschmerz über Graugedanken und Melancholie bis zur Frage nach dem Sommer, das Glück in der Heide oder ein kühles Zwischenspiel.

Den Abschluss ab S. 45 bildet ein sog. Sonettenkranz, in dem die Autorin markante Punkte ihres Lebenslaufs aufzeigt. Dies macht sie sehr gekonnt, interessant und spannend, so dass ich nicht umhin konnte, alle 15 zusammenhängenden Sonette hintereinander weg zu lesen.

Ich freue mich sehr über dieses Buch, das ich immer wieder gern zur Hand nehmen werde.

Birgid Krause 25.04.11

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Für Freunde gereimter Gedichte, 1. Mai 2011

Von 

Jungherz

Rezension bezieht sich auf: Sonette: Ein Lebenskreis (Taschenbuch)

Rita Keller hat sich mit diesem schönen kleinen Band einer alten, anspruchsvollen Gedichtform, dem Sonett, zugewandt. In meisterlicher Form und in sicherem Rhythmus befasst sie sich mit allen möglichen Themen, der Poesie, den Jahreszeiten, Gefühlen und Problemen, dem Schicksal, der Liebe...

Den Höhepunkt bildet ein Sonettenkranz, in dem sie über die vergangene Jugend reflektiert, eine Spitzenleistung! Einmalig und ansprechend ist das Cover, von Rita Keller gemalt, drei lila Clematisblüten auf zartgrünem Untergrund. Dieses Buch ist ein wunderschönes Geschenk für Leute, die gereimte Gedichte lieben.

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Rezension *Rosenzeit* von Lisa

Die Rose ist die „Königin der Blumen“ - sie besticht durch ihre Schönheit, fasziniert durch ihren einzigartigen Duft und ist eine der beliebtesten Blumen überhaupt. Sie steht in erster Linie für Liebe, Verführung, Schönheit, Stolz und Reinheit. Gerade deswegen inspiriert uns die Rose als ein bevorzugtes Motiv in der Literatur.

 

Die *Rosenzeit* ~ Gedichte - in dem gleichnamigen Buch der Autorengruppe des Internetforums *lyrische-autorengruppe.de* - laden zum Träumen ein und tragen dazu bei, dass man sich nach dem Lesen so richtig wohl fühlt. Hier ist es dem Leser erlaubt, sich auf wundervolle Weise wiederzufinden, da die Assoziationen zu gelebten Erfahrungen - traurigen als auch glücklichen - eng mit dem Thema dieses Buches verknüpft sind. Hier breiten die unterschiedlichsten poetischen Gedanken ihre Flügel aus - und so wurden eben genau die Texte zum Thema, in denen der Leser sowohl Vertrautes als auch Neues aus der Welt der Rosenpoesieerfahren darf.

Fazit: Ein wundervolles Buch, einfühlsam und dem leisen Klang einer Poesie, wie sie vielleicht nur von einer Autorengruppe geschaffen werden kann, deren tiefe „Liebe zum geschriebenen Wort“ sie über die Grenzen hinaus in Freundschaft verbindet. Rosenfans werden hieran ihre wahre Freude haben und auch als ein wundervolles Geschenk dürfte man mit diesem Buch immer richtig liegen.

 

©Roswitha Bloch/04.07.2010

 

Herrliche Rosen!, 17. April 2010,

Von  Dkfm Ingrid Streicher "Autorin" (Waidhofen/Ybbs)

Rezension bezieht sich auf: Rosenzeit: Anthologie (Taschenbuch)

Es ist eine Freude, dieses Buch in die Hand zu nehmen, darin zu blättern, die Rosenbilder anzuschauen, die Rosentexte zu lesen. Neun Autorinnen und Autoren aus Deutschland und Österreich, die sich in einem literarischen Forum gefunden haben, schrieben zum Thema "Rosen" lyrische Texte: In freien Rhythmen, in gebundener Form - so gibt es sogar wunderschöne Sonette zum Thema -, in Haiku- und Tankaformen usw. Es gibt heitere und besinnliche Gedichte, nachdenkliche und betrachtende. Dazwischen befinden sich von der Herausgeberin gemalte zauberhafte Rosenbilder, die den Textteil angenehm auflockern. Wer Freude an schönen Rosen und gehaltvollen Texten hat, möge sich mit dieser kleinen, aber feinen Anthologie unter einen Rosenstrauch setzen - und genießen!

 

 

Etwas fürs Gemüt, 28. Januar 2011

Von  Jungherz

Rezension bezieht sich auf: Rosenzeit: Anthologie (Taschenbuch)

Wer Rosen liebt, wird seine Freude an diesem Buch haben, und wer dazu noch gerne Lyrik liest, für den ist es eine doppelte Freude. Ganz unterschiedliche Gedichte kommen da zusammen, gereimte und ungereimte, Akrosticha, Sonette, ein Triolett, Dreizeiler nach japanischem Vorbild - so unterschiedlich wie die neun Poeten aus Deutschland und Österreich, die sich in diesem hundert Seiten starken Bändchen zusammengefunden haben. Auch die angesprochenen Empfindungen sind ganz verschieden. Man mag träumen, nachdenklich werden, lächeln, auch da ist von allem etwas dabei. Sehr ansprechend sind auch die von Rita Keller geschaffenen Bilder; sie hat für jeden Autor und jede Autorin eine andere Rose gemalt. Ein Buch, in das man sicher öfter hineinschaut, bei einer Tasse Tee oder auf dem Sofa liegend...

 

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*Zeit für Poesie* ~ Edition Zaubergarten ~ Eine ungewöhnliche Reise durch die Poesie ~

Sie nahm dieses Buch, lehnte sich zurück, begann zu lesen, und konnte es nicht mehr aus den Händen legen. Da waren sie, jene wundervollen Worte, die jedes Poetenherz höher schlagen und es tief empfinden ließen. Diese *Zeit für Poesie* nahm sie gefangen und mit auf eine Reise, die sie von poetischen Träumen zu ungeweinten Tränen – von Quellen der Poesie zu herrlichen Waldseen führte. All diese wunderschönen Worte erfüllten ihr Herz mit tiefer Dankbarkeit, denn Worte werden bleiben, das wusste sie, so wie Freundschaften, die es vermögen, Seelen auf ungeahnte Weise miteinander zu verbinden. Zärtlich strich sie über den Einband, der so wundervoll im Vordergrund mit einer dunkelroten Feder im schwarzen Tintenfass und im Hintergrund mit sanften Rosenblüten gestaltet war. Glücklich legte sie dieses so besondere Buch beiseite, denn Sie hatte sich die Zeit genommen – die *Zeit für Poesie*.

© Roswitha Bloch/21.05.2011

 

Freude durch Poesie!, 28. Februar 2012

Von 

Dkfm Ingrid Streicher "Autorin" (Waidhofen/Ybbs) - (REAL NAME)   

Rezension bezieht sich auf: Zeit für Poesie: Anthologie (Taschenbuch)

Immer wieder nehme ich dieses wunderschöne Buch gerne zur Hand. Gedichte über die Poesie, die man wirklich gerne liest! Neun Dichter liefern hier ihre Gedanken zur Poesie ab, und sie erfreuen alle, diese Texte, ob sie jetzt in klassischer Form geschrieben sind - die Bandbreite reicht bis zum Sonett - oder in modernen reimlosen freien Rhythmen. So mag jeder etwas finden in diesem liebevoll gestalteten Büchlein, das mit seinen 120 Seiten und den entzückenden (poetischen) Bildern dazwischen zur poetischen Schatztruhe wird, etwas, das ihn erfreut, an etwas erinnert, ihn zum Lächeln oder Weinen bringt. Poesie, wie sie sein soll. Mit dem überaus günstigen Preis ein entzückendes Mitbringsel für andere - oder ein kleines Geschenk für sich selbst.

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Ganz schön frivol: Endlich wieder Limericks (Broschiert)

Vielleicht sind Limericks, die ganz bestimmten Gesetzen gehorchen, nicht allen Lesern eine bekannte Reimform. Aber wenn man sich ein bisschen eingelesen hat, kommt man schnell in den Rhythmus hinein. Zwei österreichische und vier deutsche Poetinnen haben in diesem handlichen 68 Seiten starken Bändchen zum Titel passende Limericks gedichtet. Aber keine Angst, die Texte sind ein bisschen frivol - mit Augenzwinkern -, doch nicht pornografisch. Man wird sie mit Lächeln lesen.

Gisela Schäfer

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Gebete für alle Gelegenheiten (Kindle Edition)

Das Gebete Buch hat eine große Vielfalt an verschiedenen Gebeten. Ich finde eine sehr gute Zusammenstellung an Gebeten, kann ich nur weiter empfehlen.

Roland bei Amazon 16.Dezember 2012

 

Von 

Dkfm Ingrid Streicher "Autorin" (Waidhofen/Ybbs)

Rezension bezieht sich auf: Gebete für alle Gelegenheiten (Gebundene Ausgabe)

Rita Keller: Gebete für alle Gelegenheiten. Gebetbuch im handlichen Format, fest gebunden, 74 Seitenerschienen in der Edition Zaubergarten, verlegt vom Morsakverlag.Preis: € 14,90

"Wer von uns schickt in gewissen Lebenssituationen nicht schon mal Stoßgebete gen Himmel?" schreibt Rita Keller im Vorwort zu ihrem Büchlein, in dem sie Gebete zusammenstellt, die sie selbst in Gedichtform geschrieben hat. Unabhängig von jeder Konfession kann der Leser hier Texte finden, die ihm in normalen oder schweren Lebenslagen helfen, mit Gott zu sprechen. Es sind Gedichte in bewusst einfacher Sprache, und gerade deswegen wirken sie so überzeugend und gehen zu Herzen! Die Autorin teilt sie ein ein allgemeine Gebete ( hier findet man vom Morgengebet, Bitte um Geduld, Muttertags, Gebet bei Unruhe usw. bis hin zum Abendgebet alles, was uns bewegen kann), Gebete zur Oster- und zur Adventzeit, zur Erntezeit, Gebete bei Krankheit, Gebete bei Sorgen, bei Trauer usw. - Gebete im Alter beschließen diese Reihe von tröstlichen Gedanken. Ein Buch, das man jederzeit bereit haben möchte und kann, denn das Leben sorgt ja immer wieder für Situationen, in denen wir mit Gott reden, mit ihm hadern oder ihn um etwas bitten wollen. Jedes Gedicht (Gebet) klingt so, als ob man es selber gebildet hätte. Hier zwei Beispiele aus dem sehr empfehlenswerten Buch:


Segen für mein Kind

Ich bitt um Segen für mein Kind

,um Schutz und Hilfe vor Gefahr,

dass alle Engel nah ihm sind,

so jetzt und immerdar.

Führ es durchs Leben, mach es klug,

nähr Körper ihm und Seele,

erspar ihm Kummer und Betrug,

dass es an nichts ihm fehle.



Wenn man betrübt ist

Die Welt, mein Herr, ist wunderschön

und heilsam ist's, sie anzusehen,

doch oft sind Aug und Herz betrübt,

weil's Kummer, Elend, Böses gibt.

Dann Herr, lass mich nach innen schaun,

verknüpf mich mit dem Urvertraun,

zeig mir der Seele Wirklichkeit,

Vertrauen der Unendlichkeit!

 

Ein Buch, das auf's Nachtkästchen gehört, und das man gerne jeden Tag zur Hand nimmt!!!

Ingrid Streicher

 

***

Von 

Jungherz -

Rezension bezieht sich auf: Gebete für alle Gelegenheiten (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch besticht durch seine schlichte, fast kindliche Ausdrucksweise. Glauben und Zuversicht durchziehen diese Gebete und Gedichte, auf die man bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten zugreifen kann. Auch wenn die Anrede oft „Herr“ lautet, wendet man sich im Grunde an den „Vater“, auf den man jederzeit fest bauen kann; denn das Urgefühl, das diese Gebete vermitteln, ist ein tiefes Vertrauen. Es macht Freude, in diesem Buch zu blättern, und viele Gebete wird man bei passender Gelegenheit aus vollem Herzen mitsprechen...Besonders gefällt mir dieser Text:

Gebet in Demut

Vater, heute will ich schweigen,

nur mein Herz will ich dir zeigen,

schau, was drin geschrieben steht,

und dann weißt du, wie's mir geht.

Will nicht bitten, will nicht danken,

unnütz sind doch die Gedanken,

lies aus meines Herzens Blut,

gib mir das, was mir tut gut!

 

***

Von  Jungherz -

Rezension bezieht sich auf: Höllentanz. Mein Kampf gegen Krebs, Chemotherapie und Bestrahlung (Broschiert)

Wie der Titel schon vermuten lässt, wartet mit diesem Tagebuchbericht keine leichte Kost auf den Leser. Es ist keine unterhaltsame Lektüre für erholsame Feierabendstunden, aber dennoch ein absolut lesenswertes Buch. Man leidet und bangt mit der Autorin, die sehr offen über die schlimmste Zeit ihres Lebens spricht. Es ist unmöglich, davon nicht erschüttert und ergriffen zu werden. Aber sie hat die Krankheit überwunden!!! Täglich ihren Leidensweg niederzuschreiben hat ihr sicherlich geholfen, ein wenig von all dem schlimmen Erleben loszulassen - und natürlich die Hoffnung, wieder gesund zu werden und später ihre Geschichte in einem Buch zu veröffentlichen. Höllentanz ist ein Buch für alle Menschen, deren Angehörige und/oder Freunde an Krebs erkrankt sind, für Ärzte und Therapeuten, die Tumorkranke behandeln, und für die Betroffenen, wenn es ihnen schon ein wenig besser geht.

 

***

Von 

Friederike Amort -

Rezension bezieht sich auf: Höllentanz. Mein Kampf gegen Krebs, Chemotherapie und Bestrahlung (Broschiert)

'HÖLLENTANZ'
Mein Kampf gegen KrebsChemotherapie und Bestrahlung von Rita Keller

Erschienen im Engelsdorfer Verlag D-Leipzig ISBN: 978-3-86901-458-6 / 2009

Einbandgestaltung von Rita Keller, Preis: 12,- Euro

Wahrlich keine leichte Kost, die uns hier Rita Keller serviert. Eine bewegende Lebens- und Leidensgeschichte um eine Krebserkrankung, die für jeden Betroffenen ein wahrhafter Höllentanz ist. Betroffen macht die ehrliche Auseinandersetzung mit der Krankheit, darin spiegeln sich alle Gefühle von Angst und seelischer Not, sowie vage Zeichen von Hoffnung und Überlebenswillen. Die Tortur der Chemotherapie und alles, was die Autorin tagtäglich erlebte und ihr an Guten, wie Bösen widerfuhr, schlägt sich auf insgesamt 181 Seiten nieder. Allein schon diese Seitenanzahl beweist, welcher Kampf es war, dorthin zu gelangen, wo Rita Keller heute steht, sie ist ein Mensch mit ausgeprägter Lebensfreude, Demut und Dankbarkeit. Auch Lyrik, Gedichte sind in diesem Krankentagebuch enthalten. Ein Buch mit einer sagenhaften Offenheit, welches Menschen lesen sollten, die unzufrieden, dennoch gesund mit dem Leben hadern und jammern.

friederike amort

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Schonungslos authentisch, 13. August 2009

Von 

Lebenslust (Berlin) -

Rezension bezieht sich auf: Höllentanz. Mein Kampf gegen Krebs, Chemotherapie und Bestrahlung (Broschiert)

Das Buch hat mich ganz schön gebeutelt. Es ist so authentisch und in schonungsloser Wahrheit geschrieben, dass ich mich ganz intensiv hineindenken konnte. Manch eine Träne habe ich vergossen, wenn ich las, wie arg die Kraft der Autorin geschwunden ist und wie sehr sie dagegen angekämpft hat, sich ganz aufzugeben. Sehr zu schaffen machte mir auch, dass manch ein Mitmensch ihr gar kein Verständnis entgegen bringen konnte. Mir war, als fühlte ich die tiefe Verletzung selbst und war genau so hilflos und ausgeliefert.

Durch die Tagebuchaufzeichnungen konnte ich gut den Eindruck gewinnen, wie schrecklich lange sich schlechtere oder wie kurz im Verhältnis dazu bessere Phasen ihres Befindens sich hingezogen haben. Dass sie immer wieder versucht hat, ihre Erfahrung bzw. ihre Stimmung in Gedichtform auszudrücken, lockert den gesamten Bericht ein wenig auf. Immer wieder blitzt Hoffnung durch; und das ist der rote Faden, an den sich Rita Keller klammerst und der sich bis zum Ende des Buches hinzieht.

Es ist ein ganz eindringliches Buch, das sowohl Betroffenen wie auch gesunden Menschen die grausame Härte einer Krebserkrankung sehr realistisch vermittelt. Unbedingt empfehlenswert!

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