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Wind

Es ist der Wind, der sanfte, den ich liebe,
der streichelzart die Haut berührt und kühlt,
doch jenen, der so heult und braust im Triebe,
der Bäume knickt und die Natur zerwühlt,
dem kann ich nur mit Widerwillen zeigen,
mein blutend Herz und blanke Schreckensangst.

Ach Wind, wie schön ist‘s Raunen in den Zweigen,
wenn du wie ich ums Vogelleben bangst
und du ganz sanft die jungen Schwingen trägst.
Doch bin auch ich dir ähnlich, Bruder Wind,
und frage nicht, ob du mich dann erträgst,
mal bin ich sanft und manchmal trotzig Kind.

Rita Keller Januar 2018

 

 

 

Sonne

 

Es dunkelt noch morgens um Zehn,

die Sonne, sie ist nicht zu sehn,

ach würde sie doch freundlich scheinen,

damit nicht so viel Menschen weinen,

damit das Herz in Liebe glüht,

und wieder bald ein Blümchen blüht,

Oh Sonne gibt mir einen Kuss,

damit die Kälte weichen muss!

 

Rita Keller Januar 2018

 

 

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